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    <title>Öffentliches Recht, u.a.II</title>
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    <title>Öffentliches Recht, u.a.II</title>
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  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/besprechung-vbgh-urtv13112025-ix-zr-12724wirecard/">
    <title>Besprechung v.BGH, Urt.v.13.11.2025 - IX  ZR 127/24(Wirecard),Endurteil des BGH</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/besprechung-vbgh-urtv13112025-ix-zr-12724wirecard/</link>
    <description>Der Wirecardskandal wird auf eine durch die Finanzdienst-&lt;br /&gt;
leistungsbranche absichtlich herbeigeführte Finanzschwäche des Unternehmens im Zusammenspiel mit falschen unternehmerischen Entscheidungen des Leitungspersonals zurückgeführt. Das ist leider sicherlich richtig.&lt;br /&gt;
Eine der Entscheidungen, die die juristische Bewältigung&lt;br /&gt;
der Vorkommnisse bewältigen soll, ist dieses Urteil v. 13.11.2025, wo entschieden wurde, daß die von Aktionären der Wirecard AG angemeldeten&lt;br /&gt;
Ansprüche keine einfachen Insolvenzforderungen&lt;br /&gt;
zur Insolvenztabelle sind und daher nicht vorrangig&lt;br /&gt;
befriedigt werden, was Ziel der Anträge war.&lt;br /&gt;
Die Nachrangigkeit der kapitalmarktrechtlichen Forderung&lt;br /&gt;
wird konsequent aus der unternehmerähnlichen Stellung&lt;br /&gt;
des Aktionärs abgeleitet. Abstrakt und theoretisch ist&lt;br /&gt;
das richtig, trifft aber bei vielen Kleinaktionären und&lt;br /&gt;
Streubesitz auf der einen Seite und hoher Aktienbe-&lt;br /&gt;
teiligung, Depotstimmrecht und Vertretung großer&lt;br /&gt;
Aktionärsbeteiligungen durch die Banken prakisch nur&lt;br /&gt;
sehr bedingt zu. Auf der Aktionärsversammlung ent-&lt;br /&gt;
scheiden nicht die Kleinaktionäre per Mehrheit, sondern&lt;br /&gt;
häufig die zuletzt genannten Banken und Großaktionäre.&lt;br /&gt;
Wer in den Vorstand und Aufsichtsrat kommt, wer&lt;br /&gt;
leitender Manager mit Entscheidungsbefugnissen&lt;br /&gt;
wird, entscheiden diese.&lt;br /&gt;
Der Kleinaktionär, insgesamt der Streubesitz benutzt&lt;br /&gt;
die Aktie häufig nur zum Zwecke der Vermögensbildung.&lt;br /&gt;
Weder kann er, noch will er unternehmerisch Einfluß&lt;br /&gt;
nehmen. Daher ist seine Stellung praktisch derjenigen&lt;br /&gt;
eines einfachen Insolvenzforderungsinhabers, z.B.&lt;br /&gt;
eines Handwerkers, ohne weiteres vergleichbar, wenn&lt;br /&gt;
er auch auf der anderen Seite haftet.&lt;br /&gt;
Besonders deutlich wird das bei einem Fall wie dem&lt;br /&gt;
Wirecardskandal, bei dem das Management im Verdacht&lt;br /&gt;
steht, bankrechtlich fatal und sogar strafrechtlich ge-&lt;br /&gt;
handelt zu haben.&lt;br /&gt;
Gerade bei nachgewiesenen Verfehlungen der Leitung&lt;br /&gt;
und einem undurchsichtigen Verhalten anderer&lt;br /&gt;
Beteiligter, die aus Gründen handelten, die dem Publikum nicht offen liegen, trifft das volle Risiko den Streubesitz,&lt;br /&gt;
der praktisch in einer ähnlichen Stellung ist, wie der&lt;br /&gt;
sonst einfache Insolvenzgläubiger. Dabei kann es &lt;br /&gt;
grundsätzlich nicht bleiben.</description>
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    <dc:date>2025-12-20T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/beurteilung-der-gueltigkeit-asymmetrischer-gerichtsstandsvereinbarung/">
    <title>Beurteilung der Gültigkeit asymmetrischer Gerichtsstandsvereinbarung, VO(EU) Nr.1215/2012(Brüssel...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/beurteilung-der-gueltigkeit-asymmetrischer-gerichtsstandsvereinbarung/</link>
    <description>Die Zulässigkeit asymmetrischer Gerichtsstandvereinbarungen&lt;br /&gt;
wird an drei Kriterien geknüpft, wobei die Ausnahme der&lt;br /&gt;
Drittstaatensachverhalte (so auch Becker a.a.O., S.1938) sich&lt;br /&gt;
nach internationalem Verfahrensrecht richte.Der EuGH nimmt an, daß  die von der EuGVVO angestrebte&quot;Vorhersehbarkeit, Transparenz und Rechtssicherheit&quot; tangiert und somit der Drittstaatenbezug unzulässig sei.&lt;br /&gt;
Becker läßt allein den Gesichtspunkt der &quot;erschwerten&lt;br /&gt;
Vorhersehbarkeit&quot; gelten und lobt  ansonsten die Stärkung der Privatautonomie. Da die asymmetrische Gerichtsstandsvereinbarung auf dem konkludenten Willen der Vertragsparteien beruht, dürfte das Argument der erschwerten Vorhersehbarkeit nicht sehr&lt;br /&gt;
tragfähig sein und dem Einzelfall überlassen bleiben.&lt;br /&gt;
Der Ausschluß aller Gerichtsstandsvereinbarungen&lt;br /&gt;
für Gerichte außerhalb der EU- und EFTA-Staaten&lt;br /&gt;
löst Bedenken aus. Es ist der übergreifende Aspekt&lt;br /&gt;
der Waffengleichheit für die Prozeßparteien, der&lt;br /&gt;
Sorge bereitet. Denn diese wollen ggfls. gerade eine&lt;br /&gt;
asymmetrische Vereinbarung mit Drittstaatenbezug.&lt;br /&gt;
Ohne empirischen Beleg für die Begründung des&lt;br /&gt;
Ausschlusses setzt sich der EuGH der Kritik aus, bloße&lt;br /&gt;
Ordnungspolitik machen zu wollen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ic</dc:rights>
    <dc:date>2025-07-06T13:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/kommentar-zu-olg-bremen-v-22102024-5-uf-7224-zulaessigkeit-einer-besch/">
    <title>Kommentar zu: OLG Bremen v. 22.10.2024 - 5 UF 72/24 - &quot;Zulässigkeit einer Beschwerde...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/kommentar-zu-olg-bremen-v-22102024-5-uf-7224-zulaessigkeit-einer-besch/</link>
    <description>Das Oberlandesgericht Bremen hält die Beschwerde gegen&lt;br /&gt;
ein zweites Versäumnisurteil für nicht statthaft, wenn nicht ein &quot;schlüssiger Vortrag&quot; zu &quot;ausreichenden Bemühungen um Terminverlegung oder Vertretung im Termin &quot;dargelegt sind.&lt;br /&gt;
Der Meinung des OLG ist nicht zu folgen. Der Kläger, der&lt;br /&gt;
vertretungsverpflichtet wird, ist so vom Recht gleich dreimal sanktioniert worden. Wegen des Anwaltzwangs muß er sich vertreten lassen und hat - streng genommen - keinen Einfluß auf den Vortrag vor Gericht. Das ist gesetzliches Recht.&lt;br /&gt;
Ihm wird der Vortrag des Anwalts zugerechnet und bei&lt;br /&gt;
abschlägiger Entscheidung unterliegt er und muß die Kosten tragen.&lt;br /&gt;
Das OLG Bremen meint auch, daß ein unzureichender Vortrag im Tatsachenbereich offenbar nicht nachfrage-&lt;br /&gt;
fähig ist, also das Gericht nicht um Klarstellung bitten&lt;br /&gt;
muß. Wo kein Anwaltszwang herrscht, ist diese Ver-&lt;br /&gt;
pflichtung zwar stärker, weil man vom Bürger keine&lt;br /&gt;
stärkeren Rechtskenntnisse erwarten kann. Aber in dem&lt;br /&gt;
entschiedenen Fall wird der Kläger gleich zum dritten&lt;br /&gt;
Mal bestraft.&lt;br /&gt;
Wenn die Beschwerde so abgelehnt wird, ist dem &lt;br /&gt;
Kläger der ganze Rechtszug abgeschnitten, ohne daß&lt;br /&gt;
er auch nur den  internen Rechtsschutz einer Klärung&lt;br /&gt;
des Sachverhalts durch das Gericht genießt.Schließ-&lt;br /&gt;
lich liegt die Versäumnis in der Person seines Rechts-&lt;br /&gt;
anwalts, der immerhin ein Organ der Rechtspflege ist.&lt;br /&gt;
Das ist falsch.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ic</dc:rights>
    <dc:date>2025-04-13T13:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/kommentar-zu-hadrowicz-natural-restitutionin-an-comparative-legal-pers/">
    <title>Kommentar zu :Hadrowicz, Natural Restitution in  a Comparative Legal Perspective.An...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/kommentar-zu-hadrowicz-natural-restitutionin-an-comparative-legal-pers/</link>
    <description>Die Verfasserin stellt in rechtsvergleichender Sicht das &lt;br /&gt;
Szenario der Schadensbegleichung mit Blick auf die Form&lt;br /&gt;
dar, also den Ausgleichs- und Ersatzgedanken.&lt;br /&gt;
Personen -, Sach - und immaterielle Schäden müssen &lt;br /&gt;
behoben werden(&quot;full compensation&quot;, p.302), der&lt;br /&gt;
Schaden muß sachlich ausgeglichen sein oder dessen &lt;br /&gt;
Geldwert ersetzt werden.&lt;br /&gt;
Weswegen wird eher in Geld, Geldwert beglichen, aber&lt;br /&gt;
seltener im Sachwert, also Naturalrestitution? Das ist&lt;br /&gt;
wohl, nach der vorliegenden Studie, in allen untersuchten&lt;br /&gt;
Ländern so.&lt;br /&gt;
Nach deutschem Recht ist die Naturalrestitution, d.h.&lt;br /&gt;
der Zustand ist wiederzustellen, bevor das schädigende&lt;br /&gt;
Ereignis eintrat,  in § 249 Abs.1 BGB geregelt.Erst Abs.2&lt;br /&gt;
gestattet &quot;to opt&quot;, also ein Wahlrecht d.Geschaedigten&lt;br /&gt;
zwischen Wiederherstellung und Wertersatz in Geld.     &lt;br /&gt;
Der Geschädigte oder sein Rechtsnachfolger kann&lt;br /&gt;
zunächst immer auf &quot;to restore the status quo ante&quot;&lt;br /&gt;
(p.282 n.9)bestehen.Der &quot;Ersatzgedanke&quot;(p.296 n.27)&lt;br /&gt;
ist tragend.&lt;br /&gt;
Nach der systematischen Auslegung ist Abs.2 nach-&lt;br /&gt;
rangig, Abs.1 ist quasi Obersatz in § 249 BGB.&lt;br /&gt;
Die Wahlmöglichkeit hat praktische Gründe.&lt;br /&gt;
Zunächst die Fälle der tatsächlichen Unmöglichkeit&lt;br /&gt;
(Tod, Nichtersetzbarkeit bei Körperschäden, Sach,-&lt;br /&gt;
schäden bei Einzelstücken, Untergang, usw.).&lt;br /&gt;
&quot;To repair him or herself&quot;(p.303), Vor- und Nachteils-&lt;br /&gt;
ausgleich, merkantiler Minderwert, Surplusgedanke&lt;br /&gt;
(p.304) sind im gerichtlichen Verfahren, auch&lt;br /&gt;
vorgerichtlich, eher Komplikationen für einen&lt;br /&gt;
einzelnen Vergleichsvorschlag durch das Gericht&lt;br /&gt;
oder zwischen den anwaltlich vertretenen&lt;br /&gt;
Parteien.&lt;br /&gt;
Auch die Berechenbarkeit mit Blick auf den Zeit-&lt;br /&gt;
punkt ist nicht immer leicht.&lt;br /&gt;
Allerdings ist wegen der häufigen Überformung&lt;br /&gt;
des Alltagslebens mit Versicherungsverhältnissen&lt;br /&gt;
und versicherungsrechtlichen Bindungen ein&lt;br /&gt;
hohes Maß an praktischen Erfahrungen mit&lt;br /&gt;
&quot;choice new for old&quot;(p.304) vorhanden.&lt;br /&gt;
Sozusagen ist jeder Schaden berechenbar.&lt;br /&gt;
Abs.1 soll verhindern, daß der Geschädigte &lt;br /&gt;
nicht zu seinem Recht kommt.Gerade mit&lt;br /&gt;
Blick auf die Tatbestände der unerlaubten&lt;br /&gt;
Handlung ( § 832 ff BGB) scheint dies hoch&lt;br /&gt;
plausibel.Der &quot;Wegkauf&quot; eines Schadens&lt;br /&gt;
entspricht keineswegs immer den Interessen&lt;br /&gt;
des Geschädigten.Aber auch das Risiko des&lt;br /&gt;
&quot;Anvertrauens an den Schädiger&quot;, der bei&lt;br /&gt;
der Naturalrestitution selbst beauftragt&lt;br /&gt;
wird oder handelt, ist ein Gesichtspunkt.&lt;br /&gt;
Entscheidend dürfte sein, daß Geldersatz&lt;br /&gt;
eine spätere Reparatur nicht hindert, während &lt;br /&gt;
das Umgekehrte eine Geldzahlung ausschließt&lt;br /&gt;
(Siehe zum Problem auch: Domej, Gutachten A,&lt;br /&gt;
74.DJT 2024, A 107, die von &quot;Verhaltenssteuerung&quot;&lt;br /&gt;
spricht).</description>
    <dc:creator>ic</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2024 ic</dc:rights>
    <dc:date>2024-09-18T16:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/bag-urt-v-2542024-8-azr-14023-altersgrenze-einstellung-bewerbung/">
    <title>BAG Urt. v. 25.4.2024 - 8 AzR 140/23 (NJW 32/2024)Altersgrenze - Einstellung - Bewerbung(v.Rechtsanwältin...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/bag-urt-v-2542024-8-azr-14023-altersgrenze-einstellung-bewerbung/</link>
    <description>Das Erfurter Gericht hat entschieden, daß ein Bewerber,&lt;br /&gt;
der die tarifvertragliche Altersgrenze nach Dienstabschluß&lt;br /&gt;
überschritten hat, wegen seines Alters abgelehnt werden&lt;br /&gt;
kann, wenn ein jüngerer Bewerber zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
Begründet wird dies mit dem in der Altersgrenze verfolgten Ziel der &quot;ausgewogenen Beschäftigungsverteilung zwischen den Generationen&quot;(Leitsatz d.E.).&lt;br /&gt;
Diese Entscheidung überzeugt nicht.&lt;br /&gt;
Ein solches Ziel ist explizit nirgendwo im Recht des&lt;br /&gt;
Landes konstituiert worden. &lt;br /&gt;
Zunächst hat die Schulleitung den Kläger vorgeschlagen,&lt;br /&gt;
der bereits mehrfach nach seiner Dienstzeit für das Land&lt;br /&gt;
als Vertretung im Schuldienst durch Vertrag tätig war. Das&lt;br /&gt;
ist nicht ungewöhnlich, da der Planstellenkegel häufig,&lt;br /&gt;
auch in anderen Bundesländern, nicht synchron zum Bedarf liegt und immer wieder Vertretungslehrkräfte gebeten werden müssen.&lt;br /&gt;
Das gilt auch für andere Bereiche des Öffentlichen&lt;br /&gt;
Dienstes und der Wirtschaft.  &lt;br /&gt;
Die zuständige Bezirksregierung verlangte von der&lt;br /&gt;
Schulleitung eine durch Erlaß gedeckte Begründung,&lt;br /&gt;
weswegen der Altbewerber vorzuziehen sei, wenn eine&lt;br /&gt;
vorhandene Lehrbefähigung des Konkurrenten vor-&lt;br /&gt;
handen ist, etwa wegen einer höheren Qualifikation&lt;br /&gt;
für die Aufgaben der Vertragsstelle.&lt;br /&gt;
Im Ergebnis wurde der Mitbewerber eingestellt, obwohl&lt;br /&gt;
die Schulleitung auf die bessere Qualifikation des&lt;br /&gt;
Klägers hingewiesen hatte. Daher erhielt also ein &lt;br /&gt;
schlechter qualifizierter Bewerber ausschließlich wegen seines Alters eine laufbahnunabhängige Vertretungsstelle.&lt;br /&gt;
Dieses Resultat ist praxisfern und durch das geltende&lt;br /&gt;
Recht nicht gedeckt.&lt;br /&gt;
Zunächst muß geprüft werden, ob die Grundsätze über&lt;br /&gt;
Kettenarbeitsverträge aus Treu und Glauben, Sitten-&lt;br /&gt;
widrigkeit und BefristungsG nicht tangiert sind.&lt;br /&gt;
Das mehrfach durch jeweilige Neuverträge entstandene&lt;br /&gt;
Arbeitsverhältnis, unabhängig vom Altdienstverhältnis,&lt;br /&gt;
kann zu einem Vertrauenstatbestand führen, der sogar&lt;br /&gt;
ein unbefristetes Arbeitsverhältnis rechtfertigen würde.&lt;br /&gt;
Auch der &quot;sachliche Grund&quot; für die Befristung würde&lt;br /&gt;
dann keine Rolle spielen. Nur, wenn ein gesetzliches&lt;br /&gt;
Verbot, das im übrigen dem Spezialitätsgrundsatz&lt;br /&gt;
unterliegt, vorhanden wäre, käme ein anderes Ergebnis&lt;br /&gt;
in Betracht.&lt;br /&gt;
Denn ansonsten liegt in der Altersberücksichtigung&lt;br /&gt;
gerade die Diskriminierung, die wegen des&lt;br /&gt;
Verstoßes gegen den Grundsatz des Vertrauens-&lt;br /&gt;
schutzes, der bis auf die Gründe des BGB, die Recht-&lt;br /&gt;
sprechung des Reichsgerichts zurückgeht einschlägig&lt;br /&gt;
wäre. Das AGG, die Richtlinie und der TV-L haben&lt;br /&gt;
zunächst damit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
Liegt ein solchen Verbot vor?&lt;br /&gt;
In Rdnr. 16 weist das Gericht auf &quot;legitime&quot; Ziele&lt;br /&gt;
hin, die beschäftigungspolitischer Natur sind.&lt;br /&gt;
Die in Rdnr. 20 erwähnten Höchstaltergrenzen §§ 33 I, V&lt;br /&gt;
TV-L sind weder beschäftigungspolitische Grundsätze&lt;br /&gt;
für eine altersmäßige Normalverteilung von Beschäftigten,&lt;br /&gt;
noch sehen sie eine besondere Förderung jüngerer,&lt;br /&gt;
schon in der Laufbahn bevorzugter Bewerber vor.&lt;br /&gt;
Diese Regelungen für die Beendigung des Arbeitsverhältnises und in Abs.5 sind viel älter als&lt;br /&gt;
das AGG und die Richtlinie der EU.Es sind Schutzvor-&lt;br /&gt;
schriften für die Beschäftigten, damit diese parallel&lt;br /&gt;
zu sozialrechtlicher Versorgung wirken und keine&lt;br /&gt;
Weiterbeschäftigung vorgenommen werden darf.&lt;br /&gt;
Es sollte zu keiner Doppelwirkung kommen.Niemand&lt;br /&gt;
dachte bei Schaffen dieser Normen an eine Grundsatz-&lt;br /&gt;
entscheidung für die Beschäftigung junger Kandidaten.&lt;br /&gt;
Diese werden bei den Laufbahnstellen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Das BAG konstruiert hier etwas hinein, was es gar &lt;br /&gt;
nicht gibt. Versteht man - jenseits des Wortlauts -&lt;br /&gt;
§ 33 TV-L wie das BAG, so würde  Art.33 II GG&lt;br /&gt;
derogiert, eine Meinung, die das BAG sogar vertritt.&lt;br /&gt;
Die Organisationsfreiheit(Rdnr. 29) hat aber nichts&lt;br /&gt;
mit der individualrechtlichen Einstellungsentscheidung&lt;br /&gt;
zu tun. Eine sozialpolitische Grundsatzentscheidung&lt;br /&gt;
im Recht zugunsten der jungen Generation existiert&lt;br /&gt;
nicht. Man findet nach AGG und Richtlinie zwar&lt;br /&gt;
Differenzierungen zwischen den Generationen&lt;br /&gt;
(z.B. Generationenvertrag im Rentenrecht), diese sind&lt;br /&gt;
hier aber nicht einschlägig, weil nicht konstituiert.&lt;br /&gt;
Nach Abs.5 (TV-L) ist die Weiterbeschäftigung geregelt,&lt;br /&gt;
damit es ermöglicht wird, diejenigen, die die Laufbahn und Dienstalter überschritten haben, weiter zu beschäftigen, wenn Bedarf besteht. So ist es hier.     &lt;br /&gt;
Daß die Kündigungsfrist -anders als ggfls. nach&lt;br /&gt;
KündigungsschutzG - nur 4 Wochen beträgt, hat mit&lt;br /&gt;
einer - durch das Gericht unterstellten - Grundsatz-&lt;br /&gt;
entscheidung für junge Bewerber gar nichts zu tun.&lt;br /&gt;
Es ist eine Harmonisierungsvorschrift der Tarifvertrags-&lt;br /&gt;
parteien mit Blick auf die ja durch Rente/Pension&lt;br /&gt;
bereits vorhandene Versorgung. Weil kein Bedarf&lt;br /&gt;
an einer weiteren sozialen Absicherung besteht, wird&lt;br /&gt;
die Frist so kurz gehalten. Es soll flexibel und auf Bedarf&lt;br /&gt;
reagiert werden. Das BAG liegt in seiner Argumentation&lt;br /&gt;
gänzlich neben der Sache.&lt;br /&gt;
Der Erlaß des Landes, auf den sich die Bezirksregierung&lt;br /&gt;
beruft, soll auch nicht eine Präferenz für jüngere&lt;br /&gt;
Bewerber markieren, sondern bloß sicherstellen, daß&lt;br /&gt;
der Vorteil der höheren Berufserfahrung im Verhältnis&lt;br /&gt;
zu anderen Kriterien im Einstellungsvorgang nicht zu&lt;br /&gt;
stark gewichtet werden darf.Z.B. kann die Einstellung&lt;br /&gt;
jüngerer Bewerber passend sein, wenn der Personal-&lt;br /&gt;
körper bereits sehr viel ältere Kollegen enthält und &lt;br /&gt;
sachlich jüngeres Personal opportun ist.Etwa im Er-&lt;br /&gt;
ziehungsbereich wegen der Identifikation von Kindern,&lt;br /&gt;
in Kindergärten, wo es eine pädagogische Rolle&lt;br /&gt;
spielt. &lt;br /&gt;
Bildung ist aber nicht Erziehung. Die höhere&lt;br /&gt;
Bildung in Gymnasien und an Hochschulen unterscheidet&lt;br /&gt;
nicht nach Alter. Das Akademische kennt kein Alter.&lt;br /&gt;
Bildung ist nicht altersabhängig.&lt;br /&gt;
Das Gericht unterläßt pflichtwidrig konkrete Überlegungen&lt;br /&gt;
zur Lage der Beschäftigten in Gymnasien.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist in diesem betroffenen Gymnasium der&lt;br /&gt;
Altersanteil der jungen Lehrer im Kollegium voll ver-&lt;br /&gt;
schoben und durch die Einstellung eines älteren&lt;br /&gt;
entsteht ein Zugewinn. Ein Altersüberhang in die andere&lt;br /&gt;
Richtung wurde im übrigen nicht vorgetragen.&lt;br /&gt;
Das Gericht setzt sich dem Vorwurf aus, die Richtlinie&lt;br /&gt;
der EU und das AGG zu verdrehen und deren Intentionen&lt;br /&gt;
zu verkürzen. Das gilt auch für die völlig praxisferne&lt;br /&gt;
Überinterpretation von TV-L und Erlaß.&lt;br /&gt;
Den Erlaß darf man im übrigen auch nicht überstrapa-&lt;br /&gt;
zieren. Nicht nur, daß ein Erlaß kein Gesetz ist,&lt;br /&gt;
sondern ein voll durchprüfbare Verwaltungsvorschrift.&lt;br /&gt;
Hier ist zu sehen, daß es in allen Altersgruppen Vor- und&lt;br /&gt;
Nachteile für die Beurteilung der Beschäftigten gibt.&lt;br /&gt;
Auch der 30jährige muß sich im Einstellungsverfahren&lt;br /&gt;
die höhere Erfahrung des 45jähigen vorhalten lassen.&lt;br /&gt;
Die Fälle der Beurteilung bei Dienstalterüberschreitung liegen genauso. &lt;br /&gt;
Das Laufbahnrecht und die beamtenrechtlichen&lt;br /&gt;
und tarifrechtlichen Vorschriften führen hier zur&lt;br /&gt;
Lösung. In der Laufbahn existiert der über 65 jährige&lt;br /&gt;
grundsätzlich nicht mehr.&lt;br /&gt;
Der TV-L beruft sich nicht auf die Richtlinie 2000/78 EG,&lt;br /&gt;
sondern ist weit älter. Er kennt keine Vorschrift des&lt;br /&gt;
&quot; gesamtgesellschaftlichen Anliegens der ausgewogenen&lt;br /&gt;
Beschäftigung&quot;(Rdnr. 30).In dieser Allgemeinheit&lt;br /&gt;
kann es ein politisches Ziel sein. Das deutsche Recht&lt;br /&gt;
kennt einen solchen Grundsatz nicht, jedenfalls nicht&lt;br /&gt;
in einer konkreten individualrechtlichen Ausstrahlung.&lt;br /&gt;
Es widerspricht der Einschätzungsprärogative der&lt;br /&gt;
Unternehmen/Arbeitgeber im öffentlichen und &lt;br /&gt;
privaten Bereich und der personalen Komponente des&lt;br /&gt;
Arbeitsverhältnisses.&lt;br /&gt;
Dieses Anliegen müßte im übrigen Verfassungsrang&lt;br /&gt;
haben und Art.33 GG derogieren, also den Leistungs-&lt;br /&gt;
grundsatz. Vom Wortlaut her ist keine genannte&lt;br /&gt;
Vorschrift dazu in der Lage.&lt;br /&gt;
Außerdem ist die &quot;hinreichende Qualifikation&quot; bloß ein&lt;br /&gt;
Zulassungsgrund für das Auswahlverfahren und kein&lt;br /&gt;
Entscheidungskriterium zwischen Konkurrenten. Dort&lt;br /&gt;
gilt Bestenauslese. Die Erwägungen des Gerichts &lt;br /&gt;
sind daher nicht zutreffend.&lt;br /&gt;
Falsch ist auch der in Rdnr. 32 vorgenommene&lt;br /&gt;
Hinweis auf EuGH - C - 670/18, eine italienische&lt;br /&gt;
Vorlage, in der es um die Vergabe von staatlichen&lt;br /&gt;
Aufträgen an Private geht, die durch die dortigen&lt;br /&gt;
Behörden unter Hintanstellung der älteren Firmen-&lt;br /&gt;
inhaber, die bereits im Ruhestand sind, vorgenommen&lt;br /&gt;
wurden.&lt;br /&gt;
Arbeitsrecht und Auftragsrecht sind nicht identisch.&lt;br /&gt;
Ob dem EuGH in der Sache zuzustimmen ist,&lt;br /&gt;
muß hier nicht entschieden werden. Nach Rz.46 der EuGH-Entscheidung  wird dort bejaht, daß allgemein&lt;br /&gt;
eine &quot;Verjüngung&quot; der &quot;erwerbstätigen Bevölkerung&quot;&lt;br /&gt;
ein legitimes Ziel sei, wenn sie unter Ausschluß&lt;br /&gt;
der Ruhestandsinteressenten geschieht. Solche&lt;br /&gt;
Zielsetzungen kennt das deutsche Recht nicht, schon&lt;br /&gt;
gar nicht bei Vertretung oder Gaststellen, die &lt;br /&gt;
unter Bedarfsvorbehalt stehen.&lt;br /&gt;
Man denke nur an Art.12, 14 GG. &lt;br /&gt;
Insgesamt ist hier die individualrechtliche Perspektive&lt;br /&gt;
völlig verloren gegangen.&lt;br /&gt;
Soweit sich das Erfurter Gericht als Anregungsgeber&lt;br /&gt;
für die Politik versteht, muß darauf hingewiesen werden,&lt;br /&gt;
daß nicht die jüngere Bevölkerung  zahlenmäßig zunimmt, sondern die Menschen immer älter werden und damit häufig auch die beruflich interessierten. Ob solche Anregungen daher Gehör finden, mag dahinstehen.&lt;br /&gt;
Schon das Bundesverfassungsgericht mußte in seiner&lt;br /&gt;
Geschichte die Kritik als &quot;Ersatzgesetzgeber&quot; hinnehmen&lt;br /&gt;
und hat dies später auch berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung des BAG überzeugt jedenfalls nicht.</description>
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    <dc:date>2024-08-15T16:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/1022702564/">
    <title>BGH, Beschluß v.11.6.2024-  X ZB 5/11&quot;Künstl. Intelligenz kann keine Erfinderin sein&quot;(Rechtsanwältin...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/1022702564/</link>
    <description>Rechtsfrage ist, die auch dem Europäischen Patentamt,&lt;br /&gt;
in den USA, in England und Australien vorlag, ob eine&lt;br /&gt;
KI Erfinderin i.S.d. § 37 Abs.1 PatG sein kann.&lt;br /&gt;
Nein, es kann nur eine natürliche Person(oder mehrere)&lt;br /&gt;
sein. Nur diese ist fähig, Trägerin von solchen Rechten&lt;br /&gt;
zu sein, also schöpferisch tätig, eben erfinden.&lt;br /&gt;
Es spielt keine Rolle, daß KI verwendet wird, wie der&lt;br /&gt;
Wortlaut von § 37 PatG belegt.&lt;br /&gt;
In diesem entschiedenen Fall hatte Stefan Thaler, der Anmelder und KI-Entwickler ist, durch Verwendung&lt;br /&gt;
von KI-Software eine Flasche geschaffen, die gut anfaß-&lt;br /&gt;
bar ist und die Flüssigkeit thermisch isoliert.&lt;br /&gt;
Es geht allein um die Frage, ob die KI-DABUS als&lt;br /&gt;
Erfinderin in Betracht kommt oder jedenfalls als &lt;br /&gt;
Miterfinderin. Das wurde zurecht abgelehnt.&lt;br /&gt;
Erst dem Hilfsantrag wurde stattgegeben, daß der&lt;br /&gt;
Anmelder als Erfinder die KI veranlaßt hat, die&lt;br /&gt;
&quot;Erfindung zu generieren&quot;. Für den Antrag des § 37 I &lt;br /&gt;
PatG spielt das keine Rolle, weil der Erfinderbegriff&lt;br /&gt;
nicht tangiert ist.&lt;br /&gt;
Abs.1 S.2 belegt, daß der Abs.1 formell-rechtlich&lt;br /&gt;
zu verstehen ist, weil das Amt die Richtigkeit der&lt;br /&gt;
Angaben nicht überprüft.&lt;br /&gt;
Wird der Zusatz mit beantragt, hat das explizit zu&lt;br /&gt;
geschehen. Ohne den Zusatz ist er aber auch zulässig,&lt;br /&gt;
weil es dafür nach § 37 PatG nur auf die Benennung&lt;br /&gt;
einer natürlichen Person ankommt.&lt;br /&gt;
Gerade das deutsche Patentrecht gewichtet das&lt;br /&gt;
Geistige individualrechtlich als Teil des Menschen&lt;br /&gt;
ebenso stark wie das Urheberrecht.&lt;br /&gt;
Zweifellos ist der Entscheidung in allen Teilen&lt;br /&gt;
zuzustimmen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2024 ic</dc:rights>
    <dc:date>2024-08-04T10:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/bgh-beschluss-v-9112023-i-zb-3223-rechtsmittel-gegen-geheimhaltungsver/">
    <title>BGH, Beschluß v. 9.11.2023 I ZB 32/23 Rechtsmittel gegen Geheimhaltungsverpflichtung...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/bgh-beschluss-v-9112023-i-zb-3223-rechtsmittel-gegen-geheimhaltungsver/</link>
    <description>Auch das selbständige Beweisverfahren fällt unter die&lt;br /&gt;
Geheimnisstreitsachen nach dem Schutz von Geschäfts-&lt;br /&gt;
geheimnissen nach dem gleichnamigen Gesetz. Zwar&lt;br /&gt;
verbietet § 20 Abs. 5 S.4 GschGehG die Anfechtung ohne&lt;br /&gt;
ein Rechtsmittel im Zusammenhang mit dem Haupt-&lt;br /&gt;
verfahren. Das selbständige Beweisverfahren dient&lt;br /&gt;
aber gerade der Klärung einer streitigen Beweislage.&lt;br /&gt;
Wird darin entschieden, erübrigt sich ggfls. ein&lt;br /&gt;
Hauptverfahren. Daher begründet der BGH die Zulässig-&lt;br /&gt;
keit gegen eine dort ergangene Anordnung mit der&lt;br /&gt;
isolierten Anfechtungsklage vorzugehen mit der Prozeßökonomie, also der Chance eine weitere Klage zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Dies widerspricht zwar dem Wortlaut des § 20 Abs. 5 S.4&lt;br /&gt;
GschGehG, ist aber eine echte teleologische Reduktion.&lt;br /&gt;
Dem ist ohne weiteres zuzustimmen!</description>
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    <dc:date>2024-01-01T23:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/1022694988/">
    <title>EuGH, 24.5.2023  - T-2/21(de jure org)Emmentaler Käse(von Dr.jur.Vera Slupik (c))</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/1022694988/</link>
    <description>Die 10.Kammer des europäischen Gerichts hat in dem&lt;br /&gt;
Rechtsstreit&quot;Emmentaler Switzerland/EUIPO&lt;br /&gt;
(Emmentaler)&quot;entschieden, daß dieser Käse keine geschützte Ursprungsbezeichnung enthält, sondern bloß als Käsesorte allgemein, also beschreibend, zu verstehen ist.           &lt;br /&gt;
Die Ablehnung der Behörde, die Unionsmarke&lt;br /&gt;
zu vergeben und der internationalen Registrierung bei der Weltorganisation als Anmeldung zuzustimmen, wurde bestätigt.&lt;br /&gt;
Nun ist in bilateralen Abkommen, etwa zwischen der&lt;br /&gt;
Schweiz und Deutschland der Käse Emmentaler nicht&lt;br /&gt;
als geographisch geschützt von ihr erwähnt worden.&lt;br /&gt;
Es spricht aber einiges dafür, daß die relevanten Verkehrs-&lt;br /&gt;
kreise(Rz 27)bei dem Begriff nicht nur &quot;Hartkäse mit&lt;br /&gt;
Löchern&quot; assoziieren, sondern -jedenfalls für Deutschland - durchaus &quot;Schweizer Käse&quot;, also einen Käse, der&lt;br /&gt;
aus der Schweiz stammt, aber in Varianten auch woanders hergestellt wird. Als Beleg etwa wird der&lt;br /&gt;
DUDEN herangezogen, der zwar &quot;Emmentaler&quot; als Käse&lt;br /&gt;
definiert, jedoch sofort &quot;Emmentaler&quot; und &quot;Emmentalerin&quot;&lt;br /&gt;
als Bewohner/innen des schönen Emmentals, also&lt;br /&gt;
einer Hügellandschaft im Kanton Bern, nennt.&lt;br /&gt;
Auch die elektronische Recherche(wikipedia, etc.) erwähnt&lt;br /&gt;
sofort die geographische Bezeichnung &quot;Emmental&quot;, um&lt;br /&gt;
dann die weltweite Verbreitung zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Im Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz&lt;br /&gt;
wird jedenfalls verlangt, daß die Herkunftsbezeichung&lt;br /&gt;
auf der Verpackung oder dem Verkauf angegeben werden &lt;br /&gt;
muß. &lt;br /&gt;
Die Angabe des Herkunftslandes ist auch sonst im&lt;br /&gt;
europäischen Handel üblich und in einer Vielzahl von&lt;br /&gt;
Abkommen aus Verbraucherschutzgründen konstituiert.&lt;br /&gt;
Daß sich im Zeitlauf das Verständnis der betroffenen&lt;br /&gt;
Verkehrskreise ändern kann, also eine Verallgemeinerung&lt;br /&gt;
zur Gattung, Sorte, etc. stattfindet(z.B. Kölnisch Wasser),&lt;br /&gt;
ist aber gerade ein Mehr und kein Weniger. Sonst würde&lt;br /&gt;
unter dem Gesichtspunkt geistigen Eigentumsschutzes&lt;br /&gt;
ein Recht verlorengehen. Dem entspricht die generische&lt;br /&gt;
Argumentation ohne weiteres.</description>
    <dc:creator>ic</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 ic</dc:rights>
    <dc:date>2023-05-25T22:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v27102022-izr-14121-zulaessigkeit-der-offenen-teilklage/">
    <title>BGH v.27.10.2022 IZR 141/21 Zulässigkeit der offenen Teilklage(Kommentar v. Dr.Vera...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v27102022-izr-14121-zulaessigkeit-der-offenen-teilklage/</link>
    <description>Der Entscheidung des BGH und dem Kommentar von&lt;br /&gt;
Elzer(Beck-aktuell v.6.XII.2022) ist zuzustimmen. Die&lt;br /&gt;
Höhe der Vertragsstrafe, wenn sie festgesetzt oder&lt;br /&gt;
anerkannt wird, ist dem materiellen Zivilrecht zuzu-&lt;br /&gt;
ordnen, während das Einklagen des Teilbetrages&lt;br /&gt;
ausschließlich Teil des Prozeßrechts ist!&lt;br /&gt;
Die offene Teilklage wird richtigerweise aus den §§ 253 I,&lt;br /&gt;
II, § 263 I § 308 I 1, § 322 I ZPO abgeleitet. Anders als&lt;br /&gt;
die Feststellungsklage ermöglicht sie dem Kläger auch&lt;br /&gt;
die Vollstreckung eines Teils des Anspruchs, denn die&lt;br /&gt;
erstere entscheidet nur über diesen selbst. Bei der&lt;br /&gt;
Teilklage ist vom Urteil aber auch der Teilbetrag um-&lt;br /&gt;
faßt. Sie soll daher nicht nur der Vollstreckbarkeit&lt;br /&gt;
des Teilanspruchs dienen, sondern auch den Beklagen&lt;br /&gt;
zur Zahlung des Restanspruchs animieren, da dies&lt;br /&gt;
für ihn im Ergebnis günstiger ist.&lt;br /&gt;
Daß die Teilklage auch für den Kläger kostengünstiger&lt;br /&gt;
ist, erhöht den Zugang zum Recht für die Rechtssuchen-&lt;br /&gt;
den. Dies begrüßt die Rechtsordnung.</description>
    <dc:creator>ic</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2022 ic</dc:rights>
    <dc:date>2022-12-28T14:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v-742022i-zr-14319knuspermuesli/">
    <title>BGH, v. 7.4.2022(I ZR 143/19)&quot;Knuspermüsli&quot;(Anmerkung v. Dr.Vera Slupik(c))</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v-742022i-zr-14319knuspermuesli/</link>
    <description>Im vorliegenden Fall ging es um die streitige Antwort auf die Frage, ob die &quot;Nährmittelinformation&quot;, die auf der Vorder-&lt;br /&gt;
seite der Verpackung des Produkts steht, gegen die&lt;br /&gt;
LebensmittelinformationsVO verstößt mit der Folge, daß&lt;br /&gt;
Unterlassungsklage nach UWG rechtens ist.&lt;br /&gt;
Das Gericht hat entschieden, daß der Antrag der klage-&lt;br /&gt;
befugten Verbraucherzentrale durchgreift.Danach liegt&lt;br /&gt;
durch Vorenthalten der Information des Brennwerts bezogen&lt;br /&gt;
auf 100 Gramm des Produkts zum Zeitpunkt des Verkaufs&lt;br /&gt;
ein Verstoß gegen § 5 a Abs. 2 und 4 UWG vor.Das ergibt&lt;br /&gt;
sich aus Art. 33 Abs.2 Unterabsatz 2 LMV i.V.m. Art. 33&lt;br /&gt;
Abs.3 LMV.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung ist nicht zu beanstanden.Sie entspricht&lt;br /&gt;
dem Wortlaut des Gesetzes voll, der Richtlinienumsetzung und der Auffassung des EuGH.&lt;br /&gt;
Anders sieht es mit der Entscheidung zur Aufbrauchfrist aus.&lt;br /&gt;
Der Beklage konnte nicht mit dieser Entscheidung rechnen, weil die Sache im Instanzenzug nicht einheitlich entschieden, sondern streitig war. Grundsätzlich durfte er&lt;br /&gt;
sich bis zur Ententscheidung an die Behörde halten, die&lt;br /&gt;
maßgeblich ist, aber nicht beanstandet hatte.Ein Eilfall&lt;br /&gt;
lag nicht vor, jedenfalls wurde im Verfahren kein solcher&lt;br /&gt;
Antrag gestellt.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2022 ic</dc:rights>
    <dc:date>2022-08-27T21:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/glueckspiel-in-italieneughnjw-152022schlussantraege-v-742022/">
    <title>Glückspiel in Italien(EuGHNJW 15/2022)(Schlussanträge v. 7.4.2022)( Kommentar v....</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/glueckspiel-in-italieneughnjw-152022schlussantraege-v-742022/</link>
    <description>Der EuGH rechtfertigt die Verringerung der Rentabilität&lt;br /&gt;
der Glückspieltätigkeit durch staatliches Gesetz unter Berufung auf die Schlussanträge mit sozialen Gründen,&lt;br /&gt;
Verringerung der &quot;Spielsucht&quot;, illegalen Spielen und  so mit einem Allgemeininteresse, das eine Einschränkung der Niederlassungsfreiheit oder des freien Dienst-&lt;br /&gt;
leistungsverkehrs rechtfertige.&lt;br /&gt;
Die Argumentation trägt in keiner Weise.Erstens hätte es&lt;br /&gt;
in der Zeit zwischen 2013 und 2015, also der Kon-&lt;br /&gt;
zessionserteilung und der Provisionskürzung, zu dieser Entwicklung gekommen sein müssen, da nur dies die Kürzung rechtfertigen würde.Diese Kausalität ist nicht vorgetragen und nachgewissen.&lt;br /&gt;
Auch die Häufung der &quot;Spielsucht&quot; in der Unterschicht ist nicht bewiesen, ebenso wie die im Vergleich zu anderen Wirtschafts- und Unterhaltungsbereichen&lt;br /&gt;
höhere Illegalität.Ob die Kürzung der Provisionen zu&lt;br /&gt;
einer Verringerung der Spieltätigkeit führt,&lt;br /&gt;
ist ebenfalls bloße Alltagstheorie.&lt;br /&gt;
Niederlassungsfreiheit und freier Dienstleistungsverkehr&lt;br /&gt;
sind hohe Werte, die auch nach deutschem Verfassungs-&lt;br /&gt;
recht abgesichert sind und jede Einschränkung bedarf&lt;br /&gt;
gewichtiger Gründe.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2022 ic</dc:rights>
    <dc:date>2022-04-10T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/olg-duesseldorf-v-2462021-i-5-u-22220/">
    <title>OLG Düsseldorf v. 24.6.2021 I-5-U 222/20(Dr.Vera Slupik(c))</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/olg-duesseldorf-v-2462021-i-5-u-22220/</link>
    <description>Ob der Kläger EU-Ausländer ist oder deutscher Staatsbürger,&lt;br /&gt;
spielt für das Ergebnis der Entscheidung keine Rolle.&lt;br /&gt;
Fraglich ist aber, ob eine Vereinbarung über ein Pauschal-&lt;br /&gt;
honorar im Verhältnis zu den gesetzlichen Regelungen &lt;br /&gt;
durchgreift oder jedenfalls Ausnahmen von den Standard-&lt;br /&gt;
vorschriften des Gesetzes zulässig sind.&lt;br /&gt;
Das ist bei der HOAI ohne weiteres schon erlaubt worden,&lt;br /&gt;
da der Grundsatz der Vertragsfreiheit übergreifend wirkt.Allerdings müssen gesetzliche Verbote und allgemeine zivilrechtliche Regelungen beachtet werden.</description>
    <dc:creator>ic</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2021 ic</dc:rights>
    <dc:date>2021-10-10T09:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/aussenhandelsrecht-vorlesung-im-modul-rechtliche-rahmenbedingungen-fue/">
    <title>Außenhandelsrecht (Vorlesung im Modul &quot;Rechtliche Rahmenbedingungen für Supply-Chain-Prozesse&quot;)WS...</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/aussenhandelsrecht-vorlesung-im-modul-rechtliche-rahmenbedingungen-fue/</link>
    <description>G l i e d e r u n g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.Grundlagen&lt;br /&gt;
1.Außenhandel und Handelspolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1.Geschichte des Außenhandels und seiner rechtlichen      &lt;br /&gt;
Verfaßtheit&lt;br /&gt;
1.1.2.Lex mercatoria&lt;br /&gt;
1.1.3.§ 356 HGB; § 347 HGB&lt;br /&gt;
1.1.4.Allgemeine Handelsbräuche CISG&lt;br /&gt;
1.1.5.Kodifikation und rechtsdogmatische Seite&lt;br /&gt;
1.1.6.UN-Kaufrecht&lt;br /&gt;
1.1.7.Grundgesetz und wirtschaftspolitische         &lt;br /&gt;
Neutralität des Grundgesetzes&lt;br /&gt;
1.1.8.Entscheidung für die Marktwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2.Außenwirtschaftsgesetz&lt;br /&gt;
1.2.1.Text und Ausrichtung&lt;br /&gt;
1.2.2.Kommentierung und Einordnung durch BMBW&lt;br /&gt;
1.2.3.Grundsätzliche Freiheit des Außenhandels&lt;br /&gt;
1.2.4.Konkretisierung von Art.14 GG und allgemeine        &lt;br /&gt;
Handelsfreiheit des Art.2 GG&lt;br /&gt;
1.2.5.Soziale Marktwirtschaft und Ausnahmen von        &lt;br /&gt;
der Handelsfreiheit&lt;br /&gt;
1.2.6.Magisches Viereck des Stabilisierungsgesetzes&lt;br /&gt;
1.2.7.Weitere volkswirtschaftliche Gesichtspunkte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.3.Debatte um das Lieferkettengesetz&lt;br /&gt;
1.3.1.Einführung in die Problematik&lt;br /&gt;
1.3.2.Betriebswirtschaftliche Erwägungen        &lt;br /&gt;
(Einzelwirtschaftliche Sichtweise)&lt;br /&gt;
1.3.3.Rechnungswesen, insbesondere Preisbildung        &lt;br /&gt;
bei Produkten&lt;br /&gt;
1.3.4.Haftungsfragen und Rechtsfolgen hinsichtlich        &lt;br /&gt;
der Wertschöpfungskette&lt;br /&gt;
1.3.5.Grenznutzenerwägungen&lt;br /&gt;
1.3.6.Der Beitrag der Gesetzgebungslehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Außenhandel und Europa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1.Europäische Verträge&lt;br /&gt;
2.1.1.Kollisionsrecht? Systematische Fragen des         &lt;br /&gt;
Aufbaus der EU&lt;br /&gt;
2.1.2.Historische Entwicklung der EU, Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2. Zollfreiheit in der EU&lt;br /&gt;
2.2.1.Freiheit des grenzüberschreitenden Verkehrs&lt;br /&gt;
2.2.2.Abgabenfreiheit&lt;br /&gt;
2.2.3.Welche Rechte bestehen bei Grenzübertritt         &lt;br /&gt;
innerhalb der EU?&lt;br /&gt;
2.2.4.Wirtschaftsgemeinschaft Kontinentaleuropa&lt;br /&gt;
2.2.5.Beispielsfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3.Freiheit des grenzüberschreitenden Handels&lt;br /&gt;
2.3.1.Beispielsfälle, insbes.Seehandel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.4.Handel mit Drittländern&lt;br /&gt;
2.4.1.Systematik des Handelsverkehrs mit        &lt;br /&gt;
Drittländern&lt;br /&gt;
2.4.2.Beispielsfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.5.Politische und institutionelle Initiativen in der EU&lt;br /&gt;
2.5.1.Grundsätzliche Ebene, Statuten der EU&lt;br /&gt;
2.5.2.EU-Richtlinien im Handels- und Gesellschafts-         &lt;br /&gt;
recht, etc.&lt;br /&gt;
2.5.3.Linien der aktuellen Debatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Organisationen im internationalen Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.1.Soft Keys und Inco Terms&lt;br /&gt;
3.1.1.Incoterms 2020&lt;br /&gt;
3.1.2.Abholklausel&lt;br /&gt;
3.1.3.Absendeklausel ohne Transport&lt;br /&gt;
3.1.4.Absendeklausel mit Transport&lt;br /&gt;
3.1.5.Ankunftsklausel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.2.Gefahrübergang und Haftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.3.Internationale Handelskammer(ICC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.4.WTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.4.1.best practice&lt;br /&gt;
3.4.2.KMU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.5.GATT, GATS, TRIPS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.Außenwirtschaftsrecht&lt;br /&gt;
1.Grundlagen im Außenwirtschaftsgesetz&lt;br /&gt;
1.1.Freiheit des Handels&lt;br /&gt;
1.2.Bestimmung der Grenzen nach Gesetz&lt;br /&gt;
1.3.Verweisungsapparat im Gesetz zu Verbots-      &lt;br /&gt;
und Einschränkungsgesetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Einfuhr im Gesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Ausfuhr im Gesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Ordnungswidrigkeiten, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.Zölle und Steuern&lt;br /&gt;
1.Grundlagen des Zollwesens&lt;br /&gt;
1.1.Staatliches Zollerfassungsverfahren      &lt;br /&gt;
durch Bundesbehörden&lt;br /&gt;
1.2.Zollfreiheit in der EU&lt;br /&gt;
1.3.Zollfreiheit bei Freihandelsabkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Zollamtliche Warenerfassung&lt;br /&gt;
2.1.Erfassungsstellen&lt;br /&gt;
2.2.Mit Drittlandberührung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Zollverfahren&lt;br /&gt;
3.1.Durchführung&lt;br /&gt;
3.2.Unterschiede im Privatbereich und gewerblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Zollwert&lt;br /&gt;
4.1.Wertbestimmung&lt;br /&gt;
4.2.Unterschiede nach Produkten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Umsatzsteuer im Außenhandel&lt;br /&gt;
5.1.EU-Recht&lt;br /&gt;
5.2.Sonstiges Finanzrecht&lt;br /&gt;
5.3.Doppelbesteuerung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Einfuhrumsatzsteuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Ausfuhren in Drittstaaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.Internationales Privatrecht&lt;br /&gt;
1.Internationales Personen- und Gesellschaftsrecht&lt;br /&gt;
1.1.Handelsrechtliche Richtlinien der EU&lt;br /&gt;
1.2.Umsetzung von EU-Recht in Deutschland      &lt;br /&gt;
(faktisch, rechtlich)&lt;br /&gt;
1.3.Handelsrechtliche Konstituierung von      &lt;br /&gt;
Rechtsbeziehungen in Drittstaaten&lt;br /&gt;
1.4.Gesellschaftsrechtliche Schaffung von      &lt;br /&gt;
rechtsfähigen Firmen&lt;br /&gt;
1.5.Kaufleute i.S. des Handelsrechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Internationales Sachenrecht&lt;br /&gt;
2.1.EU&lt;br /&gt;
2.2.Drittstaaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.Internationales Vertragsrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.UN-Kaufrecht/CIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Europäisches Kollisionsrecht&lt;br /&gt;
2.1.Rom I VO&lt;br /&gt;
2.2.Rom II VO&lt;br /&gt;
2.3.Rom III VO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI.Internationales Deliktsrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Produkthaftung&lt;br /&gt;
1.1.Anwendungsbereich&lt;br /&gt;
1.2.Beispiele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Produktfälschung&lt;br /&gt;
2.1.Geltungsbereich&lt;br /&gt;
2.2.Beispielsfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII.Überblick zur internationalen Rechtsverfolgung     &lt;br /&gt;
und Schiedsgerichtsbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Vereinbarungen über Rechtsanwendung und Recht   &lt;br /&gt;
(z.B. Recht des Ortes) in Verträgen&lt;br /&gt;
1.1.Beispiele&lt;br /&gt;
1.2.Klauseln in Verträgen über Gerichtsstände&lt;br /&gt;
1.2.1.Vereinbarung über Abweichung vom gesetzlichen,         &lt;br /&gt;
internationalen Gerichtsstand&lt;br /&gt;
1.2.2.Salvatorische Klausel&lt;br /&gt;
1.3.Vereinbarungen in Verträgen über Ausschluß      &lt;br /&gt;
staatlichen Rechts&lt;br /&gt;
1.3.1.Klauseln zu sonstigem Recht(interne AGB)&lt;br /&gt;
1.3.2.Wirksamkeit oder Nichtigkeit von solchen      &lt;br /&gt;
Ausschlußklauseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Schiedsgerichte&lt;br /&gt;
2.1.Schiedsgerichte vor staatlichen/internationalen      &lt;br /&gt;
Gerichten&lt;br /&gt;
2.2.Bindung der Schiedssprüche&lt;br /&gt;
2.3.Reichweite von Schiedsrecht&lt;br /&gt;
2.4.Übernationale Gerichte&lt;br /&gt;
2.5.Sonstige Besonderheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VIII.Zusammenfassung/Konklusionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhang:Beipielsfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.2.2.5(nachgebildet juracademy.de)&lt;br /&gt;
Ein Unternehmen aus England kauft Metallver-&lt;br /&gt;
strebungen aus Niedersachsen.Welches Recht&lt;br /&gt;
wird angewendet?&lt;br /&gt;
Art.1 Abs.1 CISG prüfen.Lit.a ist einschlägig,&lt;br /&gt;
weil England Vertragsstaat ist.&lt;br /&gt;
Wegen der Anwendung internationaler Regeln&lt;br /&gt;
des Privatrechts durch die Rom I-VO könnte &lt;br /&gt;
auch Art.1 I lit. b. CISG passen. Das ist so, denn&lt;br /&gt;
England ist zwar kein Vertragsstaat der EU mehr, unterliegt aber den Regeln des internationalen&lt;br /&gt;
Privatrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.2.3.1.&lt;br /&gt;
Der Verfrachter A ist nicht bereit, dem Empfänger&lt;br /&gt;
B das Stückgut gegen Zahlung aus dem Stück-&lt;br /&gt;
gutvertrag abzuliefern.Er will gegen Zahlung &lt;br /&gt;
einer höheren Summe an einen Dritten verkaufen.&lt;br /&gt;
Ist er dazu berechtigt?&lt;br /&gt;
Lesen Sie § 494 I S.1 HGB, der bestimmt, daß&lt;br /&gt;
der Verfrachter dazu verpflichtet ist.Ein Zurück-&lt;br /&gt;
behaltungsrecht existiert nicht.Außerdem gilt&lt;br /&gt;
der Grundsatz &quot;Verträge sind geschlossen&quot;.&lt;br /&gt;
Bei unberechtigtem Weiterverkauf kommen&lt;br /&gt;
deliktsrechtliche Schadensersatzansprüche aus&lt;br /&gt;
§ 823 BGB in Betracht, aber auch schuldrechtliche&lt;br /&gt;
aus Vertragsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.2.4.2.&lt;br /&gt;
Die Fa. Z aus Südkorea sendet an den Verbraucher&lt;br /&gt;
W in Deutschland per Post eine Ware.&lt;br /&gt;
Muß ein Zoll auf diese Zusendung gezahlt werden,&lt;br /&gt;
wenn der Wert 100 Euro beträgt?&lt;br /&gt;
Nein, gem. Art.23 I VO (EG) Nr.1186/2009 d.&lt;br /&gt;
Rates der EU sind Waren mit &quot;geringem Wert&quot;&lt;br /&gt;
bei unmittelbarer Zusendung aus einem Drittland&lt;br /&gt;
von den Eingangsabgaben befreit.Art 23 II VO(EG)&lt;br /&gt;
Nr. 1186/2009 d. Rates der EU bestimmt, daß der&lt;br /&gt;
&quot;geringe Wert&quot; 150 Euro beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI.1.2.&lt;br /&gt;
C kauft eine elektrische Küchenmaschine.Beim&lt;br /&gt;
Ausprobieren zuhause fängt das Gerät an, zu glühen&lt;br /&gt;
und es tritt Rauch aus.&lt;br /&gt;
Schäden entstehen auf dem Ablagebrett und an &lt;br /&gt;
einem Handtuch.&lt;br /&gt;
Der Hersteller sitzt im außereuropäischen Ausland.&lt;br /&gt;
Welches Recht gilt im Verhältnis zu ihm?&lt;br /&gt;
Lesen Sie Art.5 Abs.1 a) Rom II-VO.b) kommt nicht&lt;br /&gt;
in Betracht;ggfls. c).Nach der Rangfolge der Prüf-&lt;br /&gt;
schritte geht die Vorschrift a) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI.2.2.&lt;br /&gt;
Auf einer Homepage &quot;Adidas&quot; finden sich Produkte&lt;br /&gt;
mit Preisbezeichnungen und einer online-Kaufmöglich-&lt;br /&gt;
keit. S kauft einen Trainingsanzug und erhielt ihn per&lt;br /&gt;
Post zugeschickt.Als er das Paket öffnet, stellt er fest,&lt;br /&gt;
daß es sich um ein bloß ähnliches mit dem Marken-&lt;br /&gt;
zeichen &quot;Nike&quot; versehenes Produkt handelt.Die &lt;br /&gt;
Zusendung erfolgt aus dem europäischen Ausland.&lt;br /&gt;
Der Absender ist ebenso wie das Impressum unvoll-&lt;br /&gt;
ständig.&lt;br /&gt;
Mehrere Zusendungen dieser Art sind bereits &lt;br /&gt;
beschlagnahmt worden.Wie geht der Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
des S vor?&lt;br /&gt;
Er legt den streitbefangenen Gegenstand bei der&lt;br /&gt;
örtlichen Polizei vor und zeigt wegen § 263 StGB an.  &lt;br /&gt;
Da nur der Anschein erweckt worden ist, daß es&lt;br /&gt;
sich um ein Produkt der Weltmarke &quot;Adidas&quot; handelt,&lt;br /&gt;
es sich aber in Wirklichkeit um ein minderwertiges&lt;br /&gt;
gefälschtes Produkt handelt, das nicht dem Marken-&lt;br /&gt;
schutz unterliegt, ist der Kaufvertrag unwirksam,&lt;br /&gt;
mindestens anfechtungsfähig(siehe BGB).&lt;br /&gt;
Weil kein Schaden und keine wirksame Zahlungs-&lt;br /&gt;
forderung entstanden ist, tut der Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
nichts weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII.1.1&lt;br /&gt;
X kauft bei der Fa. Y in Frankreich Wein.&lt;br /&gt;
In den AGB(Allg.Geschäftsbedingungen) ist als &lt;br /&gt;
Recht für die Vertragsabwicklung Frankreich&lt;br /&gt;
enthalten.&lt;br /&gt;
Diese sind Bestandteil des Vertrages.&lt;br /&gt;
Die Weine sind von höherer Qualität als bestellt.&lt;br /&gt;
Lösung:&lt;br /&gt;
Es gilt Art.3 Rom I VO, daß freie Rechtswahl existiert.&lt;br /&gt;
Hier die Ausnahme Art.6 Abs. 1 a) Rom I-VO, da es&lt;br /&gt;
sich um einen Verbrauchervertrag handelt, also das&lt;br /&gt;
Recht des Verbrauchers anzuwenden ist.&lt;br /&gt;
Abs.2 sagt zwar, daß freie Rechtswahl zulässig ist,&lt;br /&gt;
aber nur dann wenn das ausgewogene Verhältnis&lt;br /&gt;
durch vertragliche Einzelbestimmungen zu Lasten&lt;br /&gt;
des Verbrauchers nicht gestört würde.Das ist hier&lt;br /&gt;
der Fall, weil dem Verbraucher als Einzelkunden&lt;br /&gt;
ein Recht zugemutet wird, dessen Anwendung ihm&lt;br /&gt;
größere Schwierigkeiten macht als das Recht seines&lt;br /&gt;
Landes.Daher findet deutsches Recht Anwendung.&lt;br /&gt;
Der Käufer ist zur Rücksendung verpflichtet, es sei&lt;br /&gt;
denn er trifft mit dem Verkäufer eine andere Absprache.</description>
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  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v-2872020-ii-zr-2020-beckrs-2020-1904/">
    <title>BGH v. 28.7.2020, II ZR 20/20; BeckRS 2020, 190/4</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/bgh-v-2872020-ii-zr-2020-beckrs-2020-1904/</link>
    <description>Der Entscheidung des BGH und dem Kommentar von Ehr(Homepage NJW) ist zuzustimmen.Es muß eine erneute&lt;br /&gt;
Anhörung stattfinden.&lt;br /&gt;
Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend.Einmal muß es&lt;br /&gt;
sich um entscheidungserhebliche Tatsachen handeln.Wenn&lt;br /&gt;
schon aus rechtlichen Gründen die Entscheidung gestützt&lt;br /&gt;
wird, dann kann dies unterlassen bleiben.Außerdem muß&lt;br /&gt;
das Gericht der Vorinstanz angehört haben, sei es bloß&lt;br /&gt;
informatorisch oder im Rahmen einer sonstigen Anhörung.</description>
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  </item>
  <item rdf:about="http://ic6.twoday.net/stories/public-private-partnership/">
    <title>Public Private Partnership(ppp)v.Dr.Vera Slupik c Kommentar</title>
    <link>http://ic6.twoday.net/stories/public-private-partnership/</link>
    <description>&quot;Privat vor Staat&quot; und &quot;Rekommunalisierung&quot; sind die&lt;br /&gt;
Eckpunkte der Debatte über Zusammenarbeit, Kooperation und gemeinsame Vorhaben von staatlichen und privaten Initiatoren auf kommunaler, regionaler und Landesebene, aber auch im Bund generell und international.&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Reihe von Beispielen, die zeigen, daß&lt;br /&gt;
solche Zusammenarbeit durchaus nicht erfolgreich sein muß. Das Gegenteil ist generell aber der Fall.&lt;br /&gt;
Dort, wo Öffentliche und Private gemeinsam handeln,&lt;br /&gt;
dürfte die Erfolgschance ungleich höher sein als  &lt;br /&gt;
bei separatem Handeln, weil quasi eine Interessenver-&lt;br /&gt;
doppelung stattfindet und die Kontrollmöglichkeiten&lt;br /&gt;
steigen, die Mißerfolge verhindern können.Deshalb stehen&lt;br /&gt;
die betroffenen Wissenschaften solchen Vorhaben generell&lt;br /&gt;
eher weniger kritisch gegenüber(Siehe b. Gabler). Wegen&lt;br /&gt;
des höheren Interesses in Medien und Bevölkerung&lt;br /&gt;
sind häufig auch Korrekturmöglichkeiten gegeben.</description>
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